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Stadtmobil Südbaden AG senkt die Preise | Freiburg beim stationsbasierten CarSharing auf Rang 2

Freiburg, 27.09.2013: Mit einer umfassenden Tarif-Reform macht die Stadtmobil Südbaden AG ihr ohnehin schon populäres CarSharing-Angebot zum 01.10.2013 noch attraktiver. Ab Oktober gibt es nun erstmals einen Tarif ohne monatlichen Grundbeitrag. Der neue Tarif „Start“ ist ideal zum Ausprobieren und für gelegentliche Fahrten. Auch für regelmäßige CarSharing-Nutzer wird es künftig preiswerter. In den Tarifen mit Monatsbeitrag sinken die Fahrtkosten um durchschnittlich sechs beziehungsweise 15,4 Prozent: Der Tarif „Klassik“ bietet Fahrten ab 1,40 Euro pro Stunde und 0,21 Euro pro Kilometer. Im „Aktiv“-Tarif geht es ab 1,25 Euro pro Stunde und 0,19 Euro pro Kilometer auf die Piste.

„Mit diesem flexiblen Preismodell kommen wir den äußerst unterschiedlichen Wünschen bestehender und potentieller CarSharing-Kunden entgegen“, freut sich Stadtmobil-Südbaden-Vorstand Michael Nowack. „Das Mobilitätsbedürfnis weicht schon innerhalb der Freiburger Bevölkerung enorm voneinander ab. Da wir als einer der wenigen CarSharing-Anbieter auch im ländlichen Raum vertreten sind, wird die Spanne der Anforderungen umso größer.“ Während es in der Stadt neben einigen Intensivnutzern wesentlich mehr Gelegenheitsfahrer gibt, die überwiegend kurze Strecken zurücklegen, werden im Freiburger Umland und den zahlreichen kleineren Stadtmobil-Standorten in Südbaden wie Schopfheim, Hinterzarten oder Waldshut-Tiengen regelmäßige Fahrten mit längeren Strecken nachgefragt. Ein verbessertes Rabattsystem für Vielfahrer war daher ebenso wichtig wie ein Tarif ohne Grundbeitrag für Gelegenheitsfahrer und Studierende mit knappem Budget.

Anmeldebeitrag gesenkt / Mehr Vorteile für Inhaber-innen von ÖPNV-Jahreskarten

Als zusätzliches Bonbon und zum Senken der Einstiegshürde ins CarSharing wird der Anmeldebeitrag dauerhaft von 50 Euro auf 20 Euro gesenkt. Bei dauerhafter Teilnahme am CarSharing wird der Anmeldebeitrag nach 12 Monaten automatisch als Fahrtguthaben gutgeschrieben.

Zudem gibt es ab Oktober mehr Vorteile für Inhaberinnen von ÖPNV-Jahreskarten und Semestertickets: Statt der bisherigen Reduzierung des Anmeldebeitrags und der Kaution, profitieren Neu- und Bestandskunden bei Nachweis einer ÖPNV-Jahreskarte beziehungsweise eines Semestertickets, dauerhaft von niedrigeren Fahrtkosten:

  • Kunden mit Tarif „Start” fahren zu den niedrigeren Nutzungskosten im Tarif  „Klassik”

  • Kunden mit Tarif „Klassik” fahren zu den Nutzungskosten im Tarif  „Aktiv”

  • Kunden mit der höchsten Tarifstufe „Aktiv” zahlen den niedrigeren Grundbeitrag des
    Tarifs  „Klassik”

Weiterer Ausbau der CarSharing-Standorte im ländlichen Raum

Deutschlandweit – so auch in Südbaden – ist CarSharing bislang überwiegend in größeren Städten etabliert, in denen das Standortnetz in den vergangenen Jahren stark verdichtet wurde. Entgegen dieses Trends wird die Stadtmobil Südbaden AG als größter regionaler Anbieter außerhalb der Stadtzentren ihr bereits bestehendes Angebot im ländlichen Raum weiter ausbauen. Vorstand Michael Nowack: „Auch der ländliche Raum hat Potential. Voraussetzung ist die gute Auslastung der Fahrzeuge. Schon wenn zehn Haushalte beziehungsweise Firmen an CarSharing regelmäßig teilnehmen, können wir ein Fahrzeug selbst in kleinen Orten dauerhaft stationieren.“ Mancherorts klappt das sogar mit drei bis fünf regelmäßigen Nutzern – seit über einem Jahr in Reute oder seit Neuestem auch in Sölden und Endingen, wo es seit September 2013 je einen CarSharing-Stellplatz mit einem konventionellen Fahrzeug gibt, während in Bad Dürrheim ein Elektromobil seinen Dienst tut.

Die Resonanz aufs CarSharing an den neuen Standorten ist groß. „Ich finde es super, dass wir nun auch ein Fahrzeug vor Ort zur Verfügung haben!“, sagt die Söldenerin Monika Biwald begeistert. Die 48jährige ist langjährige Stadtmobil-Südbaden-Kundin; musste bislang allerdings stets nach Merzhausen oder bis ins Freiburger Vauban fahren, um in den Genuss eines CarSharing-Autos zu kommen. Im CarSharing sieht Biwald eine zusätzliche Mobilitätsalternative – vor allem für Familien, die gelegentlich ein zweites Fahrzeug benötigen, dafür aber keinen eigenen Zweitwagen anschaffen möchten. Zudem liegt ihr der Umweltschutz am Herzen: CarSharing reduziert die Zahl vorhandener Fahrzeuge und damit den Ressourcen- und Flächenverbrauch.

Stadtmobil Südbaden setzt beim Umweltschutz auf E-Mobilität und abgasarme Fahrzeuge

E-CarSharing-Projekte sind derzeit in Lörrach im Aufbau; weitere sind in Neuenburg am Rhein sowie in Schönau geplant. Stadtmobil Südbaden ist Kooperationspartner der Städte Schönau und Neuenburg am Rhein, die erfolgreich am Ideenwettbewerb „Elektromobilität im ländlichen Raum“ teilgenommen haben und dafür jeweils 50.000 Euro Fördergeld vom Land Baden-Württemberg erhielten (siehe unsere Pressemitteilung vom 08.05.2013).

Die inzwischen 175 Fahrzeuge große Flotte von Stadtmobil Südbaden besteht schon heute aus besonders schadstoffarmen und sparsamen Fahrzeugen. Mit dem Beitritt zur europäischen Kampagne Cleaner Car Contracts im Mai 2012 hat sich die Freiburger CarSharing-Organisation dazu verpflichtet, ab 2014 nur noch PKW anzuschaffen, die im Schnitt weniger als 113 Gramm CO2 pro Kilometer ausstoßen. Des weiteren läuft ein Antrag auf Zertifizierung für den Blauen Engel.

Voraussetzung für die Teilnahme am CarSharing ist der Abschluss eines Rahmenvertrags. Nach Zahlung eines einmaligen Anmeldebeitrags von 20 Euro, der nach einem Jahr als Fahrtguthaben erstattet wird, und dem Hinterlegen einer Kaution von 200 Euro (Haushalte 300 Euro) erhalten Neukunden eine Chipkarte, mit der sie nicht nur die CarSharing-Fahrzeuge am eigenen Wohnort, sondern auch jedes andere Fahrzeug der Stadtmobil Südbaden an 47 Standorten in Freiburg und 62 weiteren Stellplätzen in Südbaden sowie mehrere tausend Fahrzeuge der Partner-Organisationen in ganz Deutschland nutzen können. Die Buchung erfolgt online, per SmartPhone-App oder telefonisch über die Buchungszentrale und ist rund um die Uhr an sieben Tagen in der Woche möglich.

Berechnungsbeispiel

Eine zweistündige Fahrt über 20 Kilometer (km), etwa für den wöchentlichen Großeinkauf, kostet im Tarif „Start“ 8,40 Euro (Tarif „Klassik“ 7,89 € / Tarif „Aktiv“ 7,10 €). Eine Wochenendtour im komfortablen Kombi (48 Stunden, 400 km) kostet im Tarif „Start“ 154,25 Euro (Tarif „Klassik“
144,90 € / Tarif „Aktiv“ 131,11 €).

In diesem Preis sind alle Unterhaltskosten für das Fahrzeug enthalten: TÜV, Werkstatt, Versicherung und der Treibstoff sind inklusive. Nach einer Studie von Stiftung Warentest (http://bit.ly/AtebZI) ist CarSharing interessant für alle Nutzer, die ihr Auto im Jahr weniger als 10.000 Kilometer bewegen. Der Bundesverband für Carsharing geht von bis zu 12.000 Kilometern pro Jahr aus, andere Untersuchungen von 8.000 Kilometern.

Ab wann lohnt sich welcher Tarif?

Ab 83 Euro monatlicher Fahrtkosten ist Klassik günstiger als Start

Bei monatlichen Fahrtkosten von 83 Euro beziehungsweise 996 Euro pro Jahr fahren Stadtmobil-Südbaden-Kunden mit dem Klassik-Tarif günstiger. Bei Haushalten liegt der Grenzwert bei 132 Euro pro Monat beziehungsweise 1.584 Euro pro Jahr.

Ab 98 Euro monatlicher Fahrtkosten ist Aktiv günstiger als Klassik

Der Wechsel in den Aktiv-Tarif lohnt sich, wenn die monatliche Fahrtkostenrechnung im Schnitt mindestens 98 Euro (Haushalte 130 €) beträgt beziehungsweise die jährlichen Fahrtkosten 1.176 Euro (Haushalte 1.560 €) überschreiten.

Die aktuellen Preise und Rechenbeispiele für die Tarifwahl gibt es im Internet unter:

https://www.stadtmobil-suedbaden.de/kosten-tarife/privatkunden-tarife/neu-ab-01102013/

Die Stadtmobil Südbaden AG ist als regionaler CarSharing-Anbieter in mehr als 30 Städten und Gemeinden Südbadens präsent und bildet mit derzeit 175 Fahrzeugen ein großes Mobilitätsnetz für den gesamten südbadischen Raum. Neben Klein- und Mittelklassewagen bietet die Stadtmobil Südbaden AG auch Kleinbusse und Transporter an mehr als 100 festen Stellplätzen an. In Kürze wird die Stadtmobil-Südbaden-Flotte an mehreren Standorten um Elektro-Fahrzeuge ergänzt. Die Aktien der Stadtmobil Südbden AG werden nicht an der Börse gehandelt, sondern exklusiv an Kunden und Mitarbeiter des ausdrücklich dem Gedanken der Gemeinwohl-Ökonomie verpflichteten Unternehmens ausgegeben.

Bundesweit gibt es derzeit rund 3.250 feste CarSharing-Stationen in 343 Städten und Gemeinden. 140 CarSharing-Anbieter halten dort 6.700 Fahrzeuge für 270.000 Fahrtberechtigte bereit (Stand Januar 2013). Auf einen Großteil dieses Fahrzeugpools haben die Kunden der 112 im Bundesverband CarSharing e.V. (BCS) organisierten CS-Anbieter, darunter Stadtmobil Südbaden, über die so genannte Quernutzung ebenfalls Zugriff. Auch in Europa und Übersee sind Quernutzungen für Stadtmobil-Südbaden-Kunden möglich. Weitere Infos dazu unter: http://www.stadtmobil-suedbaden.de/fuhrpark-standorte/quernutzung/

Freiburg steigt im CarSharing-Städtevergleich von Platz Drei auf Zwei Im aktuellen CarSharing-Städtevergleich des bcs belegt Freiburg unter den 37 deutschen Städten mit mehr als 200.000 Einwohnern beim stationsgebundenen CarSharing Rang 2 (2012 Rang 3 – die komplette bcs-Tabelle unter bit.ly/1h82iTk ). Auf 2.000 Einwohner kommt ein CarSharing-Fahrzeug. Zum Vorrücken auf Rang 2 hat Stadtmobil Südbaden beigetragen – deren Freiburger CarSharing-Flotte wurde im Untersuchungszeitraum um 15 Fahrzeuge erweitert.

 

Abdruck honorarfrei — weitere Informationen: Manuela Müller, Presse- & Öffentlichkeitsarbeit Stadtmobil Südbaden AG, Telefon: 0761 2 30 20

 

E-Mail: presse(at)stadtmobil-suedbaden.de
Internet: www.stadtmobil-suedbaden.de

Weitere Pressemeldungen und lizenzfreie Pressefotos unter: http://www.stadtmobil-suedbaden.de/aktuelles-presse/

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Telefon: 030 92123353,Telefax: 030 22320704, E-Mail: info(at)carsharing.de

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Bismarckallee 9
79098 Freiburg

 

Monika Schwinkendorf


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Telefax 0761 - 20 22 801

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