Ausrüstung und mitzuführende Gegenstände im Fahrzeug

Sämtliche Fahrzeuge der Stadtmobil Südbaden AG sind mit den gesetzlich vorgeschriebenen mitzuführenden Ausrüstungsgegenständen sowie Plaketten und zum Teil auch mit Vignetten ausgestattet.

Ausrüstungsgegenstände, Plaketten

Die Vorschriften der in privaten Personenkraftwagen mitzuführenden Ausrüstungsgegenstände varriert von Land zu Land. Die Fahrzeuge unserer Flotte sind alle mit den in Deutschland vorgeschriebenen beziehungsweise empfohlenen Ausrüstungsgegenständen und Plaketten ausgestattet, dazu gehören:

  • Verbandkasten
  • Warndreieck
  • Warnweste (eine pro Fahrzeug, siehe Randspalte)
  • Reserverad bzw. Reifenreparaturset (siehe Randspalte)
  • Feinstaubplakette
  • Tankstutzenadapter (gilt für einige unserer Diesel-Fahrzeuge, z. B. Ford Fiesta)

Vignetten

Mit aktuellen Jahresvignetten für die Schweiz sind zahlreiche unserer Fahrzeuge ausgestattet: In Konstanz, Radolfzell und Singen haben alle Fahrzeuge die jeweils aktuelle Vignette.

In Freiburg und allen übrigen Standorten werden die Fahrzeuge nach Bedarf mit Vignette ausgestattet. Bitte filtern Sie im Buchungssystem gezielt nach Fahrzeugen mit Schweiz-Vignette. Sofern das Fahrzeug Ihrer Wahl noch nicht mit einer solchen ausgestattet ist, erstatten wir Ihnen bis zum Beginn der Sommerferien in Baden-Württemberg 38,50 Euro für den Kauf einer Vignette.

Bezugsquellen

Eine kleine Anzahl an Vignetten halten wir in unserer Geschäftsstelle zur Abholung für Sie bereit. Fragen Sie unseren Kundenservice telefonisch unter 0761 23020 oder senden Sie uns eine E-Mail an vignette(at)stadtmobil-suedbaden.de.

Nach dem Ende der Sommerferien in Baden-Württemberg werden Kosten für selbst gekaufte Vignetten NICHT mehr erstattet. Reservieren Sie für Fahrten in oder durch die Schweiz bitte möglichst rechtzeitig ein Fahrzeug mit Vignette.

Tipp: So filtern Sie nach Zubehör.

Mautpickerl für Österreich oder andere Länder gibt es nicht.

Tankstutzenadapter

Bestimmte neuere Dieselfahrzeuge sind zum Schutz vorm Falschbetanken mit einem besonderen Tankverschluss ausgestattet. Der Verschluss ist auf die Größe der in Deutschland üblichen Diesel-Tankpistolen ausgelegt. Für Reisen ins Ausland gibt es daher eine Art Trichter oder Reduzierstück mit dessen Hilfe auch breitere Tankpistolen in den Tankstutzen passen. Die Adapter befinden sich bei den entsprechenden Diesel-Fahrzeugen im Kofferraum in der Mulde des Reserverads.

 

Alkoholtester (Frankreich)

In Frankreich sind Alkoholschnelltester per Gesetz seit seit dem 1. Juli 2012 (noch) Pflicht. In jedem Fahrzeug - egal ob in Frankreich oder im Ausland zugelassen - sind Einwegschnelltester theoretisch mitzuführen.

Wenn bei einer Verkehrskontrolle kein Alkohol-Tester entsprechend der französischen Norm NF X 20-702 an Bord ist, sollte ab März 2013 eigentlich ein Bußgeld von 11 Euro anfallen. In der Praxis hat sich die von der Sarkozy-Regierung verabschiedete Norm jedoch nie durchgesetzt. Die amtierende Regierung will das Gesetz nun aufgeheben – sie hat sich öffentlich gegen einen verpflichtetenden Alkoholtest und das Mitführen der Pusteröhrchen ausgesprochen.

Vorsicht ist dennoch geboten: Auch wenn keine Bußgelder aufgrund fehlender Alkohol-Tester drohen, sollten Sie bei Fahrten nach Frankreich die strengeren Grenzwerte der Alkoholkonzentration im Blut sowie die empfindlichen Geld- und zum Teil auch Gefängnisstrafen beachten. Mehr dazu lesen Sie beim ADAC.

 

Eiskratzer

befinden sich in den Wintermonaten in jedem Fahrzeug.

Tipps für störungsfreie Fahrten bei Schnee und Eis finden Sie in der kalten Jahreszeit unten auf dieser Seite.

Zubehör 

Informationen zu Winterrädern, Dachträgern oder Kindersitzen etc. finden Sie unter Zubehör. Anleitungen für Parkassistenten oder Start-Stop-Automatik gibt es unter Assistenzsysteme.

So verhalten Sie sich richtig bei Schnee und Eis

Unsere Fahrzeuge sind für die winterlichen Bedingungen bestens gerüstet. Alle Fahrzeuge sind mit Winterreifen, Frostschutz und Eiskratzer ausgestattet.

Damit Sie sicher und zuverlässig mit unseren Autos durch den Winter kommen, haben wir einige Tipps für Sie zusammengestellt. Denn die meisten Ärgernisse, wie Batterieausfälle oder ständig beschlagene Scheiben, können ganz einfach vermieden werden:

  1. Befreien Sie das Auto komplett von Eis und Schnee. Insbesondere die Scheiben, alle Leuchten und das Dach müssen frei sein. Eis- und schneefreie Scheiben beschlagen von innen weniger stark.
    Stellen Sie auch sicher, dass sich der Scheibenwischer frei bewegen kann und frei von Eis ist.

  2. Starten Sie den Motor erst, wenn Sie mit dem Eiskratzen fertig sind. Schalten Sie Verbraucher wie Radio, Lüftung oder Scheibenheizung immer erst nach dem Anlassen des Motors ein.

  3. Feuchte Jacken, Schals und Mützen legen Sie am besten in den Kofferraum, weil sie im Fahrzeuginnern dafür sorgen, dass die Scheiben beschlagen.

  4. Beschlagene Scheiben bei laufendem Motor von der Lüftung freiblasen lassen, bis die Sicht ausreichend ist. Die Lüftung auf höchste Stufe und Wärme einstellen und gegebenenfalls die Klimaanlage dazuschalten. Wenn die Scheiben frei sind, drehen Sie die Lüftung auf kleine Stufe zurück; schalten Sie auch die Scheibenheizung wieder aus.

  5. Bitte lassen Sie während der Fahrdatenerfassung die Zündung und das Innenlicht möglichst nur kurz eingeschaltet.

  6. Achten Sie unbedingt darauf, dass das Innenlicht und Radio ausgeschaltet sind, wenn Sie das Fahrzeug verlassen. Brennende Innenlichter sind die Hauptverursacher von Batterieausfällen.

  7. Bei Außentemperaturen um oder unter dem Gefrierpunkt sowie bei Nebel, Schnee und Eis passen Sie Ihre Fahrweise unbedingt den Witterungsbedingungen an.
Warnwesten

Warnwesten sind in Deutschland seit dem 01.07.2014 auch in privaten Fahrzeugen Pflicht. Mindestens eine Weste muss pro Fahrzeug mitgeführt werden. Bei gewerblichen Fahrzeugen kommt eine Tragepflicht für den Fahrzeuglenker dazu. Bei geschäftlich genutzten Privatfahrzeugen ist der Fahrer von dieser Pflicht ausgenommen. In vielen anderen europäischen Ländern besteht dagegen eine gesetzlich geregelte Mitführpflicht und eine Tragepflicht bei Unfällen außerhalb geschlossener Ortschaften sowie auf Autobahnen. Das gilt beispielsweise in Frankreich für alle Insassen, sofern sie das Fahrzeug verlassen. 

Unsere Fahrzeuge sind alle mit einer Weste ausgestattet – weitere Warnwesten halten wir in unserer Geschäftsstelle kostenlos für Sie bereit. Bitte informieren Sie sich vor einer Fahrt ins Ausland, welche Regel in Ihrem Zielland gilt. Eine aktuelle Übersicht finden Sie im Internet.

Reserverad/Reparaturset

Der Großteil unserer Flotte ist mit einem vollwertigen Reserverad ausgestattet. Nach einem Reifenwechsel können Sie ohne Geschwindigkeitsbegrenzung weiterfahren. In den übrigen Fahrzeugen befindet sich lediglich ein Notrad oder das Reparaturzubehör Tirefit.

Notrad: Mit dem wesentlich schmaleren Notrand dürfen Sie lediglich mit einer Höchstgeschwindigkeit von 80 Kilometern pro Stunde fahren.

Tirefit: Das Zubehör besteht aus verschiedenen Adaptern, einem 12-Volt-Kompressor und einer Flasche mit Gummilösung. Die Lösung wird in den platten Reifen gefüllt und der Reifen anschließend per Kompressor aufgepumpt.

Wichtig: Mit dem geflickten Reifen sollten Sie mit reduzierter Geschwindigkeit nur noch bis zur nächstgelegenen Werkstatt fahren und dort auf die Füllung hinweisen, da das Gummi Probleme beim Abziehen des Reifens von der Felge bereitet.

Räumen Sie die Scheiben vor Fahrtantritt bitte komplett frei.
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Einen Eiskratzer finden Sie in jedem Fahrzeug in der Seitentasche der Fahrer- oder Beifahrertür.
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